Mandanten suchen ihren Anwalt zunehmend über ChatGPT, Perplexity und die Google-KI. Hier erfahren Sie, wie diese Systeme Empfehlungen treffen – und was Ihre Kanzlei berufsrechtskonform tun kann, um genannt zu werden.
Im Jahr 2026 nutzen Mandanten vermehrt KI-gestützte Plattformen wie ChatGPT, um den passenden Anwalt zu finden. Kanzleien sollten ihre Online-Präsenz optimieren, um in diesen Suchprozessen sichtbar zu bleiben.
HintergrundKI-Assistenten empfehlen bei rechtlichen Fragen bevorzugt Kanzleien, die belegbar vertrauenswürdig sind. Dafür werten sie sieben Signale aus: technische Lesbarkeit der Website, strukturierte Daten, konsistente Stammdaten (NAP), Präsenz in zitierten Anwaltsportalen, Bewertungen, fachliche Inhalte mit klaren Antworten – und die Übereinstimmung all dessen über mehrere Quellen hinweg.
GrundlagenStellen Sie ChatGPT, Perplexity und der Google-KI dieselbe Frage, die ein Mandant stellen würde – z. B. „Welcher Anwalt für Arbeitsrecht in Köln ist empfehlenswert?“. Wird Ihre Kanzlei genannt, sind Sie sichtbar. Taucht stattdessen die Konkurrenz auf, fehlen Ihnen die Vertrauenssignale, an denen sich die KI orientiert. Weil KI-Antworten schwanken, sollten Sie jede Frage mehrfach und über mehrere Systeme testen.
LeitfadenGenerative Engine Optimization (GEO) ist das Pendant zu SEO für das KI-Zeitalter. Während SEO auf Rankings in Suchergebnissen zielt, sorgt GEO dafür, dass KI-Assistenten Ihre Kanzlei in ihren Antworten nennen und zitieren. Für Kanzleien geht es in vier Schritten: technische Grundlagen schaffen, in den zitierten Quellen präsent werden, zitierfähige Inhalte aufbauen – und kontinuierlich messen, ob es wirkt.
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