Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich, Vertragspartner
Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über die Dienste von Patrick Windolph („Anbieter") mit dem Kunden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, insbesondere an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Kanzleien. Ein Verbrauchergeschäft kommt nicht zustande; ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht daher nicht.
2. Vertragsgegenstand / Leistungen
Der Anbieter misst und verbessert die Sichtbarkeit der Kanzlei des Kunden in den Antworten von KI-Assistenten und Suchsystemen (Generative Engine Optimization). Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem gebuchten Paket (z. B. Monitor, Wachstum, Komplett) und der Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Buchung. Komplett-/Done-for-you-Leistungen erbringt der Anbieter mit persönlicher Betreuung; deren Verfügbarkeit kann kapazitätsbedingt begrenzt und an eine vorherige Anfrage gebunden sein.
3. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch Buchung/Registrierung und Bestätigung durch den Anbieter bzw. durch Freischaltung des Zugangs zustande. Darstellungen auf der Website sind, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
4. Preise, Laufzeit-Optionen, Zusatzkosten
- Es gelten die zum Buchungszeitpunkt angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
- Es werden eine monatliche und eine jährliche Abrechnungsoption angeboten; die jährliche Option kann vergünstigt sein.
- Für jeden weiteren Standort fällt der jeweils ausgewiesene Aufpreis an.
- Drittanbieter-Gebühren (z. B. Profil-/Premium-Gebühren von Plattformen wie anwalt.de, Bewertungsdienste, Verbands-Mitgliedschaften) sind nicht im Preis enthalten und vom Kunden direkt zu tragen.
5. Laufzeit & Kündigung
- Bei monatlicher Abrechnung läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und ist mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündbar.
- Bei jährlicher Abrechnung beträgt die Mindestlaufzeit 12 Monate; er verlängert sich um jeweils 12 Monate, wenn nicht mit einer Frist von 1 Monat zum Laufzeitende gekündigt wird.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
6. Gebietsschutz
Sofern vereinbart, betreut der Anbieter pro Stadt und Rechtsgebiet nur eine Kanzlei („Gebietsschutz"). Ein Anspruch auf Gebietsschutz besteht nur für die jeweils gebuchte Kombination aus Standort und Rechtsgebiet und nur für die Dauer des aktiven Vertrags. Ist eine Kombination bereits vergeben, kann der Anbieter eine Aufnahme ablehnen oder eine Warteliste anbieten. Nach Vertragsende entfällt der Gebietsschutz; bereits aufgebaute Inhalte/Einträge bleiben hiervon unberührt, eine weitere Pflege erfolgt nicht.
7. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt die erforderlichen Informationen und Zugänge bereit, gibt zu veröffentlichende Inhalte vor Veröffentlichung frei und verantwortet die rechtliche und berufsrechtliche Zulässigkeit der von ihm freigegebenen Inhalte. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters.
8. Keine Erfolgsgarantie
Der Anbieter schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen (Dienstvertrag), nicht einen bestimmten Erfolg. Konkrete Platzierungen, Nennungen oder Empfehlungen in KI-Systemen oder Suchmaschinen lassen sich technisch nicht garantieren und werden nicht zugesichert. Maßnahmen erfolgen im Rahmen des anwaltlichen Berufs- und Wettbewerbsrechts (insb. UWG, BORA); es werden keine unzulässigen Erfolgsversprechen oder Mandatsvermittlungen gegen Provision erbracht.
9. Berufsrecht, keine Rechtsberatung
Der Anbieter erbringt keine Rechtsdienstleistung i.S.d. RDG. Inhalte mit juristischem Bezug verantwortet und veröffentlicht stets der Kunde als zugelassene Kanzlei.
10. Zahlung, Verzug
Die Vergütung ist im Voraus fällig. Die Zahlungsabwicklung kann über einen Zahlungsdienstleister erfolgen. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Leistungen nach Ankündigung auszusetzen.
11. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
12. Datenschutz / Auftragsverarbeitung
Es gilt die Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird auf Wunsch ein Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) geschlossen.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand ist — soweit zulässig — der Sitz des Anbieters: Bad Essen. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.
Stand: Juni 2026